WALBRODT

Seit 1993 berät Walbrodt, alias Daniel Hoernemann, Unternehmen, Organisationen, Teams und einzelne Menschen.


Die Beratung bezieht sich dabei auf das ungenutzte Potenzial der Menschen (entweder einzeln oder als Gruppe  z.B. im Unternehmen). Dies wird mittels "Kunst" herausgearbeitet und als Wert deutlich gemacht. Problemlösungen und Veränderungsprozesse sind dabei eine ART Abfallprodukt.



Kunden und Partner (Auswahl): Lufthansa, Verlag DuMont Schauberg, VW Coaching, IHK Köln, Cyberdyne IT GmbH, Rheinische Kliniken Köln, Sankt Franziskus Krankenhaus Köln, Green IT Berlin, Aktionsbündnis gegen AIDS, BUND, Stiftung Partner für Schule NRW, Montag Stiftungen, StädteRegion Aachen.





Der offene Raum (Open Space)


ist eine Struktur, die die Kommunikation in großen Gruppen (ab 50 Personen) ermöglicht, die Jede und Jeden zu Wort kommen lässt und die zu unverhofften Ergebnissen führt.

Als Moderator werde ich Ihnen detaillierte Informationen zum Ablauf geben.

Der Methode „Der Offene Raum“ dient vor allem
der Wertschätzung des Einzelnen, seiner Anwesenheit, seiner Erfahrung und seines Wissens (Ressourcen)
der Nutzung der Intelligenz von sich selbst organisierenden Gruppen für ein Thema (Ziel, Lernen)
dem Bewusstsein über den Wechsel von Spannung und Entspannung (Flexibilität, Gesundheit)

Konkret werden Sie die Möglichkeit haben,
ein Ihnen wichtiges Thema in den Raum zu stellen,
sich zwischen verschiedenen Themenräumen zu entscheiden,
einen Themenraum zu verlassen, wenn Sie genug haben,
für Ihr (leibliches) Wohl zu sorgen.

„Der Offene Raum“ folgt in seiner Struktur den Annahmen, dass
jeder Mensch seine Umgebung mitgestaltet (Selbstverantwortung),
die Menschen, die hier sind, die Umgebung gemeinsam gestalten (Gemeinschaftsverantwortung),
jeder Mensch einzigartig ist und dass dies der Gemeinschaft nützt.





Walbrodt:
Drei Menschen haben die Vorraussetzungen, auf denen mein Ansatz mit Großgruppen zu arbeiten gründet, im 20. Jahrhundert maßgeblich vorangebracht:


Ruth Cohn entwickelte die Themenzentrierte Interaktion, TZI. Darin arbeitete sie bereits in den 70er Jahren mit hunderten von Menschen in Plenum und Untergruppen, immer die wesentlichen Themen beachtend, die Gruppe und den Einzelnen. (siehe Ruth Cohn, Von der Psychoanalyse zur Themenzentrierten Interaktion, Klett-Cotta )


Harrison Hollingsworth Owen schuf aus der Not heraus Strukturen des selbstorganisierten Lernens. Die Weiterentwicklungen daraus wurden, unter dem Begriff der „Open Space Technology“, in der neunziger Jahren bekannt. (siehe Harrison Owen, Open Space Technology - Ein Leitfaden für die Praxis, Klett-Cotta)


Joseph Beuys stellte den erweiterten Kunstbegriff in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Aussage „Jeder Mensch ein Künstler“ wird oft „handwerklich“ verstanden, ist aber im Sinne der Einzigartigkeit, Selbstverantwortung und Gestaltungsfähigkeit eines jeden Menschen gemeint. Der Begriff der „Sozialen Plastik“ greift die Thematik der Großgruppe auf. (siehe, Joseph Beuys, Ein kurzes erstes Bild von dem konkreten Wirkungsfelde der Sozialen Kunst, FIU-Verlag)